…um wieder zu gehen.“ „Auch das geht vorbei.“ Wie oft haben wir diese Weisheiten vielleicht schon gesagt. Wir wissen genau, dass ein Gesetz des Universums die Vergänglichkeit und damit die Veränderung ist. Veränderungen, um für uns unangenehme Dinge loszuwerden fallen uns oft leichter – werden freudig von uns erwartet. Veränderungen, wo wir nicht drauf vorbereitet sind oder die einen anderen Inhalt besitzen als den von uns gewünschten, erzeugen häufig eher ein Zähneknirschen mit allen unterschiedlichen Gefühlsregungen. Häufig sind es auch diese Situationen, die uns an unsere tiefen unverarbeiteten Elemente führen.

Gerade der Monat November mit seiner ausgeprägten Skorpion-Energie zeigt uns deutlich diesen Impuls der Veränderungen, der Vergänglichkeit von allem. Die Natur befindet sich in einem großen Wandlungsprozess. Die Sterbe- und Werdeprozesse dieser Wochen sind für uns eine inspirierende Zeit, um uns mit diesem Thema näher zu beschäftigen. Was möchtest du vielleicht jetzt gerade in deinem Lebensabschnitt in die Veränderung begleiten? Wo und wie soll bei dir Transformation erfolgen. Und wozu? Wie gehst du generell mit Veränderungen und dem konkreten Thema der Vergänglichkeit um? Wo haderst du mit diesem Schritt des Universums, wo möchtest du lieber etwas festhalten?

Hier ist es häufig auch die innere Diskrepanz zwischen dem Wissen, um die Notwendigkeit der Veränderung, und der emotionalen Reaktion. Auch hier gilt: jedes Gefühl, was mit diesen Abschiedsmomenten verbunden ist, darf sein. Versuche behutsam, deine emotionale Reaktion wahrhaftig als Gefühl aufzunehmen. Versuche, das Gefühl offen zu fühlen, um ihm somit eine Daseinsberechtigung zu schenken. Alles, ohne dich mit den einzelnen Gefühlen zu identifizieren. Lade dich ein, dir deines mit der Vergänglichkeit verbundenen Gefühls gewahr zu sein – als Gefühl, was gefühlt werden möchte. Schenke ihm damit eine Akzeptanz. Schließe Frieden mit der teilweise von dir nicht gewünschten Veränderung, um dann den nächsten Schritt zu gestalten. Einen Schritt aus der Energie der Akzeptanz. Das ist eine ganz andere Ausgangsposition zum Gestalten als die Energie des Haderns, Ablehnens, Grollens, Nicht-haben-wollens.

Wenn du magst, dann versuche eine neue Herangehensweise hinsichtlich Veränderungen, die von dir so nicht gewünscht und geplant waren, jedoch trotzdem da sind. Vielleicht erkennst du deutlicher den Sinn und die Lernaufgabe darin. Vielleicht schaffst du dadurch für dich immer mehr eine innere Welt des Friedens mit den gegebenen Umständen und somit eine Ausgangsposition für ein friedvolles Gestalten mit deiner schöpferischen Kraft.